matthäus ins afrikanische israel?

telaviv.jpgVon wegen „global village“! Einer, nämlich der polyglotteste unter uns, bedient sich wie niemand sonst in Deutschland und der Welt der verschiedenen nationalen Öffentlichkeiten, die von einander nichts wissen: Lothar Matthäus!Der Bild ist zu entnehmen, dass ein neuer Investor von Maccabi Tel Aviv Matthäus den Posten des Cheftrainers angeboten habe. Matthäus wurde als Zuschauer eines Tel-Aviv-Spiels gesehen, dort habe er gesagt: „Ich bin privat in Israel. Aber es wäre eine Ehre für mich, Tel Aviv zu trainieren.“Eine halbwegs damit in Zusammenhang zu bringende Meldung findet sich in den israelischen Medien nicht. Vor einem Jahr war es umgekehrt. Da war Matthäus als Cheftrainer von Maccabi Netanya, auch ein israelischer Erstligist, im Gespräch, und (beinah) nur israelische Medien berichteten.Sogar bei Maccabi Tel Aviv war Lothar Matthäus schon mal im Gespräch gewesen. Damals wollte ihn ein mittlerweile wieder abgesetzter Sponsor holen, doch der Verein mochte Matthäus nicht.Das aber ist noch lange nicht alles, was man von Matthäus‘ Kunst, die Weltöffentlichkeit sehr diversifiziert zu informieren, berichten kann. Der BBC sagte Matthäus neulich: „Of course I am interested in becoming the coach of one of the top African national teams.“Matthäus‘ Interesse an Afrika ist zwei Wochen älter als Matthäus jüngstes Interesse an Israel.

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