sommermärchen im plural

wm-2006-vorr-leipz.jpg Nach dem Finale die Euro weiterzuspielen, ist nicht wirklich sinnvoll, also ist sie vorbei. Grund, nicht nur eine Bilanz zu ziehen, sondern auch auf die EM 2012 zu schauen, die in Polen und der Ukraine stattfinden soll: Die gute ökonomische Bilanz, die Deutschland mit der WM 2006 erreichte (wenn auch das Aufschwüngchen auf temporären Jobs am Bierstand und auf dem Parkplatz beruhte), lässt sich, soweit die Bilanzen vorliegen, für Österreich und der Schweiz nicht behaupten. Eine große innenpolitische Funktionalisierung, für die die Deutschen ja das Wort Sommermärchen erfunden haben, zumindest auch nicht in dem Maße, in dem man es von 2006 kennt. Warum also wollen Staaten, zumal ökonomisch nicht so potente wie die Ukraine, die teure EM ausrichten? Ein Versuch einer Analyse in der Jungle World.

 

wm-06-dortmund-halbfinale.jpg In dem Zusammenhang auch der Hinweis auf eine Podiumsdiskussion am Samstag, 5. Juli 2008 um 19.00 Uhr im Berliner Mehringhof, nämlich im „Clash“: „Fußball und Nationalismus“ – unter anderem mit Lars Quadfasel, Elke Wittich und mir.

Wo ich schon mal am Hinweisen bin: Bei den Linken Buchtagen am Samstag, 5. Juli 2008 um 15 Uhr findet auch im Rahmen der Linken Buchtage, nämlich im Mehringhof und da im Buchladen „Schwarze Risse“, eine Buchpräsentation von Rolf-Günther Schulze und mir statt: „Wer macht den Sport kaputt? Doping, Kontrolle und Menschenwürde“.

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