„liberalisierende gedankenspiele“

cover-dopingbuch.jpg Die heutige Frankfurter Allgemeine (18. Oktober) widmet sich dem Buch „Wer macht den Sport kaputt? Doping, Kontrolle und Menschenwürde“, das ich gemeinsam mit meinem Kollegen Rolf Schulze herausgegeben habe:

… kommen die heiklen Themen von unerwarteter Seite ins Spiel. Der Berliner Verbrecher Verlag beispielsweise hat in seinem (anlässlich der Olympischen Spiele in Peking erschienenen) Band „Wer macht den Sport kaputt?“ Autoren wie Hans Ulrich Gumbrecht, Hermann L. Gremliza und Diedrich Diederichsen zur Dopingfrage zu Wort kommen lassen. An unkonventionellen Perspektiven und Denkanstößen mangelt es in diesem Buch nicht, und vieles davon ist so anregend, dass die eine oder andere fahrlässige Argumentation – etwa in der Frage der Dopingfreigabe – zu verschmerzen ist.

Weiter heißt es in dem leider nicht online gestellten Beitrag von Christian Kamp:

Wer sich auf derlei liberalisierende Gedankenspiele gar nicht erst einlassen möchte,

der solle doch Ines Geipels Buch kaufen, das die FAZ grammatikalisch korrekt, aber zitatorisch unkorrekt als

Wie viel Doping verträgt die Gesellschaft?

vorstellt; vom Verlag und der Autorin erhielt es den Titel

Wieviel Doping verträgt die Gesellschaft

mit falschem „wieviel“, aber dafür ohne das erforderliche Fragezeichen.

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