was bernie ecclestone …

gesagt und was er dementiert hat: In der Bild-Zeitung erklärte der Formel-1-Manager, seine vielzitierte Äußerung, Adolf Hitler sei „in der Lage gewesen, Dinge zu erledigen“ sei ein Missverständnis: „Ich habe Hitler nicht als positives Beispiel aufgeführt, sondern lediglich darauf hingewiesen, dass er vor seinen fürchterlichen Verbrechen erfolgreich gegen Arbeitslosigkeit und Wirtschaftskrise gewirkt hat.“

Da muss sogar die Bild-Zeitung kommentierend eingreifen: „Verharmlosend: Hitler schaffte Arbeitsplätze durch Aufrüstung für den Zweiten Weltkrieg (1939 bis 45!“

Nicht fehlen darf bei Ecclestone natürlich auch nicht der Hinweis auf seine besten Freunde: „Viele Personen meines engsten Freundeskreises sind Juden.“

Interessant ist aber auch, welche Passagen des Interviews in der Times mit dem Milliardär, der sich gerade einen harten Machtkampf mit den im Motorsport engagierten Autokonzernen lieferte, nicht zum weltweiten Skandal taugten.

Ecclestone erklärt die Nachteile der Demokratie: „Wenn man sich Demokratie anschaut, dann hat sie für viele Länder nicht viel Gutes bewirkt – einschließlich dieses Land“, er meint Großbritannien.

Ecclestone über Führungspersönlichkeiten: „Ich bevorzuge starke Führer.“ – wg. Missverständnissen die englische Fassung: „I prefer strong leaders.“

Ecclestone über die Demokratie vs. starke Führer in der ganzen Welt: „Wir haben einen fürchterlichen Fehler gemacht, als wir die Idee unterstützten, Saddam Hussein zu beseitigen, er war der einzige, der das Land unter Kontrolle hatte. Es war das gleiche wie mit den Taliban.“

Ecclestone über Hitler in der englischen Originalfassung, weil schon so oft ins Deutsche übersetzt: Hitler „was in the way that he could command a lot of people able to get things done.“

Und Ecclestone mit einem in den Agenturfassungen nicht verbreiteten Passage über Adolf Hitler: „Am Ende hat er verloren, so war er doch kein sehr guter Diktator.“

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