freie meinung

Aftonbladet ist eine schwedische Boulevardzeitung, die als links gilt. Jüngst veröffentlichte sie eine Schauergeschichte über Organhandel, den israelische Soldaten mit getöteten Palästinensern betreiben sollen. Nichts war dran an dieser Story, auch Aftonbladet und sein Autor gaben zu, über null Belege zu verfügen – es war nur die x-fache Auflage der alten antisemitischen Ritualmordlüge.

Nun hat der Justizkanzler, ein Amt im schwedischen Justizministerium, das solche Fälle prüft, entschieden, dass der Fall nicht weiter juristisch verfolgt wird, denn die Veröffentlichung der üblen Geschichte fällt unter die Meinungsfreiheit. Ein Lob dieser Entscheidung von mir dazu in der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen:  Frühwarnsystem (runterscrollen: der zweite der drei Kommentare).

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