über box und die welt

Mit dem Boxen die Welt verstehen. Diesen originellen Ansatz verfolge ich diesmal im Freitag: Es geht um das jüngst zu beobachtende Phänomen, dass es wieder jüdische Weltklasseboxer gibt. Yuri Foreman wurde WBA-Superweltergewichts-WM, und Dmitriy Salita scheiterte am Wochenende beim Versuch, WBA-Superleichtgewichts-WM zu werden. Salita und Foreman haben ein paar interessante Gemeinsamkeiten. Sie stammen aus der früheren Sowjetunion, haben eine gute Ausbildung, sind unter Dreißig, studieren an einer Yeshiwa und haben auch eine nicht ganz kleine Fangemeinde bei orthodoxen Juden, vor allem in New York, wo sie beide leben. Der Frage, ob es eine Renaissance jüdischen Boxens gibt, gehe ich in diesem Artikel nach: David vs. Goliath. In der Onlineausgabe des Freitag findet sich auch eine sehr schöne Fotostrecke zu Salita.

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