benedikt und seine brüder (2)

ja-williamson.jpg Manchmal scheint es so, als reiche es, einmal einen Skandal ausgesessen zu haben, und schon könne man dummschwätzen, wie man wolle und gleichzeitig im Amt bleiben. Bischof Richard Williamson, vor einem Jahr von Papst Benedikt zurück in die römisch-katholische Kirche geholt, hat nach seiner Leugnung des Holocausts („200.000 bis 300.000 Juden sind in deutschen KZ gestorben“ und „nicht ein Einziger von ihnen in Gaskammern“) sich mal wieder zu Wort gemeldet. Zur Frage, ob der Staat Israel existieren darf, hat der Bischof diese Meinung: „Jedermann glaubt, dass dieser Staat legitim ist, aber das führt nicht notwendigerweise dazu, dass er es ist.“

Eine Recherche zu Bischof Williamson und auch zum sich neu in den Kreis der offen bekennenden antisemitischen katholischen Bischöfe einreihenden Bischof von Krakau, Tadeusz Pieronek,, in der neuen Ausgabe der Jüdischen AllgemeinenNeues vom Leugner. (Bald, sehr bald sogar, hat die Jüdische Allgemeine einen Online-Auftritt, der das Scrollen auf ePaper und ähnliche Dinge obsolet macht.

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