ein zwischenhalt

Der Zug der Erinnerung ist ein Projekt, das an die Deportation von Millionen Juden mit den Zügen der Reichsbahn erinnert. Jeder einzelne Mensch, jeder einzelne Kilometer wurden abgerechnet. Schon beim Versuch, an diese Bereicherung an der Mordaktion zu erinnern, stößt die Initiative  stets auf Hinhalten, Blockieren und andere Versuche der Behinderung. Am 8. Mai soll (und wird) der Zug der Erinnerung am Bahnhof Grunewald in Berlin einfahren und Halt machen. Ob aber die noch lebenden Deportierten einmal eine Entschädigung erhalten werden, ist noch unklar. Dazu eine Recherche, die ich gemeinsam mit meiner Kollegin Katrin Richter für die Jüdische Allgemeine durchführte: Nur ein Zwischenhalt.

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