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Nachträge aus dem täglichen Schaffen:

In der aktuellen Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen findet sich ein Kommentar von mir über und gegen die Aufhebung der Immunität des thüringischen Linke-Chefs Bodo Ramelow. Er hatte am 13. Februar gemeinsam mit anderen, unter anderem der Jüdischen Gemeinde Dresden, erfolgreich einen Naziaufmarsch verhindert. Mit, wenn man so will: zivilgesellschaftlichen Methoden – Immun gegen Rechts.

Über eine andere, sagen wir: merkwürdige Entscheidung aus dem Bereich der deutschen Justiz habe ich mich mit Thomas Krüger, dem Präsidenten der Bundeszentrale für Politische Bildung, unterhalten. Das Verfassungsgericht hatte die Form, mit der sich die Bundeszentrale von einem Autor distanzierte, der über eine „deutsch-jüdische Symbiose unter dem Hakenkreuz“ schwadroniert hatte, als „verfassungswidrig“ eingestuft. Hier das Interview: „Wir fühlen uns gestärkt“.

Und schließlich: Das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin wird vermutlich bald von der Hamburger Historikerin Stefanie Schüler-Springorum geleitet: eine Vorstellung der designierten Chefin plus ein Rückblick auf das Berufungshickhack: Schüler-Springorum soll Berliner Institut leiten.

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