Archive for April, 2011

herzlichen glückwunsch, jürgen klopp,

Samstag, April 30th, 2011

zum Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft mit Borussia Dortmund!klopp.JPG

ins museum

Donnerstag, April 14th, 2011

dresden.JPG In Dresden wird gerade das Militärhistorische Museum derart gründlich umgebaut, dass es nicht falsch ist, wenn man sagt: Hier entsteht, baulich wie konzeptionell, ein neues Museum. Zu dem in der Tat hochinteressanten und sympathischen Ansatz, der dort verfolgt wird, eine Recherche in der Jüdischen AllgemeinenGeschichte, bewusst.

aus dem vertrieb

Donnerstag, April 14th, 2011

Im Vorstand der Landsmannschaft Schlesien sitzt jemand, der mehrfach als Ordner der NPD aufgefallen ist. Das ist kein Zufall. Eine Recherche in der Jüdischen Allgemeinen zu rechtsextremer Präsenz in Vertriebenenverbänden: Unterwandert.

der ball muss bahrain!

Mittwoch, April 13th, 2011

Meine monatliche taz-Kolumne „über Ball und die Welt“ nimmt sich diesmal den Fußball in Bahrain vor. Weil sich wieder mal zeigt, dass der Fußball und die Fußballer ganz selbstverständlicher Teil der Proteste in der arabischen Welt ist. Und wenn irgendetwas den Fußball, seine Fans und die Kicker besonders macht, dann bloß der Umstand, dass der Fußball eine urdemokratische Veranstaltung ist: Der Ball muss Bahrain!

von der aktualität des bösen (2)

Donnerstag, April 7th, 2011

Zum Eichmann-Prozess habe ich gemeinsam mit Torsten Haselbauer auch noch für die Jungle World eine Recherche vorgelegt, dass und warum Bundesregierung und BND bis zum heutigen Tag die Öffnung aller Akten verweigert – obwohl mittlerweile fast sicher feststeht, dass Bundeskanzler Konrad Adenauer und sein Kanzleramtschef Hans Globke spätestens 1952 von Eichmanns Aufenthaltsort in Argentinien wussten: Die Aktualität des Bösen.

von der aktualität des bösen

Donnerstag, April 7th, 2011

Vor fünfzig Jahren, am 11. April 1961, begann in Jerusalem der Prozess gegen Adolf Eichmann, den Cheforganisator der Schoa. Auf einer – insgesamt sehr lesenswerten – Doppelseite der Jüdischen Allgemeinen, hier der Link zum entsprechenden Dossier, findet sich ein Interview, das ich gemeinsam mit meinem Kollegen Torsten Haselbauer mit Jan Korte geführt habe. Der Bundestagsabgeordnete der Linken bemüht sich seit Langem um die Offenlegung der BND-Akten zu Eichmann: „Wir fordern Einsicht“

goldstone of the wise

Mittwoch, April 6th, 2011

Richard Goldstone, Namensgeber des entsprechenden UN-Berichts zum Gazakrieg 2008/2009, hat nun in einem Beitrag für die Washington Post mitgeteilt, dass sein Report, hätte er damals die Informationen gehabt, über die er heute verfügt, deutlich anders ausgefallen wäre. Kriegsverbrechen auf israelischer Seite, wie es ursprünglich noch hieß, könne er jetzt nicht mehr entdecken. Solche auf Seiten der im Gazastreifen operierenden Hamas aber sehr wohl. Was Goldstone genau schreibt sowie erste israelische Reaktionen darauf, haben meine Kollegin Katrin Richter und ich für die Online-Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen mal zusammengestellt: „In den Mülleimer der Geschichte“.

Gewiss, man kann fragen, warum eine mit UN-Mandat ausgestattete Untersuchungskommission und warum ein Richter, der schon in Ruanda und im früheren Jugoslawien ermittelt hat, zu merkwürdigen und, wie viele schon vor einem Jahr wussten: falschen Anschuldigungen kommen konnte. Aber zum einen finde ich seine jetzt gegebene Begründung, warum der Bericht damals so ausfiel, interessant. Und zum anderen irritiert mich, dass erstaunlicherweise niemand der heutigen Kommentatoren darauf verweist, dass es sich bei Richard Goldstone – damals wie heute – ganz offensichtlich um einen sehr unabhängigen Kopf handelt: von etwaigen Vorgaben des berüchtigten UN-Menschenrechtsrats ebenso wenig beeindruckt wie von Kritik, wie sie von Israel und in weiten Teilen der jüdischen Welt an ihm geübt wurde. Schon gar nicht war er von den Beifallklatschern beeindruckt, die in ihm dankbar einen (zumal jüdischen) Kronzeugen für angebliche israelische Staatsverbrechen erblickten.