von den soldaten

Für die Jüdische Allgemeine habe ich Michael Berger, Vorsitzender des Bundes jüdischer Soldaten (RjF) gesprochen. Er beklagt gewachsenen Antisemitismus in der Bundeswehr. Allgemein gesprochen: „Themen wie der Nahostkonflikt werden stärker in einer Weise wahrgenommen, die nicht israelfreundlich ist.“ Man nehme seine Organisation in der Bundeswehr öfters gar als eine Art Einheit der israelischen Armee wahr.

Konkret nennt Berger dieses Beispiel: „In dem ‚Wegweiser zur Geschichte Naher Osten’, den die Bundeswehr Soldaten mitgibt, die im Rahmen der Mission UNIFIL in diese Region gehen, findet sich ein Aufsatz des umstrittenen Islamwissenschaftlers Udo Steinbach zu den Grundlagen des Nahostkonfliktes. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Bundeswehr ausgerechnet ihn bittet, junge Soldaten darüber zu informieren.“

Das gesamte Interview findet sich hier: „Es gibt mehr Antisemitismus“.

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