Archive for the ‘sonstiges’ Category

ach, europaparlament

Samstag, März 20th, 2010

Dem etwas irritierenden Beschluss des Europaparlaments, die EU möge darauf hinwirken, dass die Empfehlungen des sog. Goldstone-Reports umgesetzt werden – zu einem Zeitpunkt, zu dem bislang nur der UN-Menschenrechtrat, aber weder die UN noch das (warum sich eigentlich zuständig fühlende?) Europaparlament den Report geprüft und debattiert haben – bin ich für die Jüdische Allgemeine nachgespürt. Ergebnis der Recherche: Es ist leider doch nicht so irritierend - Brüsseler Speerspitzen.

Gleichfalls in der Jüdischen Allgemeinen widme ich dem hübschen Umstand, dass das International Cricket Council, das seinen Sitz in Dubai hat, den israelischen Kricketverband für diverse Integrationsobjekte geehrt hat, einen Kommentar: Dabei in Dubai.

east-west

Sonntag, Februar 14th, 2010

Mit dem anhaltenden Phänomen eines getrennten ost- und westdeutschen Sports beschäftigt sich Jere Longman von der New York Times aus Anlass der Olympischen Spiele: East German Sports Machine Shadows Vancouver Olympics. Und zitiert auch mich.

der tod als killer

Freitag, Januar 8th, 2010

Bisher sehr unterbelichtet ist die Rolle, die der Tod beim Sterben von Menschen spielt. Dabei ist er weit öfter die Ursache als, sagen wir mal: Nikotin, Autounfall oder Alkohol.

deathkiller.jpg

Quelle: 11points.com  

uhu am fenster

Donnerstag, Januar 7th, 2010

 uhu-am-fenster1.jpgEin (wahrscheinlich!) Uhu flog mit (noch wahrscheinlicher!) hoher Geschwindigkeit auf ein Wohnzimmerfenster. Uhus (habe ich mir mittlerweile sagen lassen) tragen eine Art natürlichen Staub auf ihrem Gefieder: Beim Aufprall auf der Scheibe sorgte das (vermutlich!) dafür, dass der Abdruck weithin gut sichtbar ist. Vom Uhu selbst fehlt jede Spur.

broder und zwanziger

Mittwoch, Oktober 28th, 2009

zwanziger-pdf.jpg Theo Zwanziger, der Präsident des Deutschen Fußballbundes (DFB), erhält in wenigen Tagen den Leo-Baeck-Preis. Das ist die höchste Auszeichnung, die der Zentralrat der Juden in Deutschland vergibt. Weil es viel über das – endlich, endlich, endlich – gewachsene Ansehen des Sports in dieser Gesellschaft aussagt, dass erstmals ein Fußballfunktionär diesen Preis erhält, habe ich für die Jüdische Allgemeine ein längeres Gespräch mit Theo Zwanziger geführt: „Man darf sich nie beruhigt zurücklehnen“

Um die Präsidentschaft der Einrichtung, die diesen Preis vergibt – what an ueberleitung – bewirbt sich der Publizist Henryk M. Broder. Zusammen mit meiner Kollegin Katrin Richter habe ich für die Jüdische Allgemeine etliche Reaktionen auf die Kandidatur Broders als höchster Repräsentant der Juden in Deutschland zusammengestellt: Der Kandidat.

zitat

Mittwoch, Oktober 7th, 2009

Ungezwungene Interviewführung in der Super-Illu:

„Lag es an Ihrer Schauspielkunst, Ihrem Aussehen – oder daran, dass Sie Halbjude sind?“

So erkundigte sich das Blatt bei dem Schauspieler Christian Berkel, warum er in Hollywood Erfolg hat.

brot und tulpen (2)

Freitag, September 4th, 2009

Nochmal etwas zu Tulip, der sympathischen Organisation “Trade Unions Linking Israel and Palestine”. Diesmal in der Jungle WorldDer Weg der Tulpe

wann ist der mensch ein mensch?

Sonntag, August 30th, 2009

Gerade erst gelesen: ein sehr kluges Essay von Janne Mende in der Jungle World über Behindertenfreundlich- und -feindlichkeit in der Leichtathletik am Beispiel von Oscar Pistorius, dem Läufer mit den Prothesen. Dazu diskursive Annäherungen an aktuelle Dopingunterstellungsdebatten (Usain Bolt) und Habe-gefälligst-ein-von-uns-akzeptiertes-Geschlecht!-Debatten (Caster Semenya): Zu schnell für die WM - ein sehr lesenswerter Text.

sarah connor singt

Mittwoch, Juli 22nd, 2009

Die Topmeldung am gestrigen 21. Juli 2009 lautete: „Sarah Connor singt für Damenbinden“. Am 15. Juli 2009 hieß es aber noch: “Sarah Connor singt für deutsche Soldaten”. Ein Zusammenhang? Man weiß es nicht. Immerhin war am 26. August 2008 zu lesen: „Sarah Connor singt für Jacko“. Und am 23. November 2006 beschäftigte uns dies: „Sarah Connor singt für Coke-Weihnachtstour“. Das war ja noch nett, aber schlimm wurde es am 31. März 2007: „Sarah Connor singt für Henry Maske“. Nicht schön zu hören. Übel auch die Meldung vom 30. Oktober 2008: „Sarah Connor singt für ‚Ein Zuhause für Kinder’“. Zum Glück wusste man jedoch noch vom 24. Oktober 2007, wessen Zuhause die Künstlerin in Wirklichkeit meinte: „Sarah Connor singt für Kinder Schokolade“. Bleibt noch der 7. August 2008: „Sarah Connor singt für ihre Tochter“

israel, iran, islamismus etc.

Mittwoch, Juli 22nd, 2009

In der Jüdischen Allgemeinen finden sich nicht nur meine Recherchen zur Makkabiade, sondern – ich bin dort ja auch und vor allem für politischen Journalismus zuständig – auch zu anderen Themen.

Nämlich: Ein Interview mit der Spitzenkandidatin der Grünen im Bundestagswahlkampf, Renate Künast, zum Verhältnis ihrer Partei zu Israel, zum Iran und zur Frage, ob es Antisemitismus bei den Grünen gibt: „Wir stehen zu Israel“. (Das Gespräch führte ich gemeinsam mit meinem Kollegen Hans-Ulrich Dillmann.)

Außerdem: Ein Interview mit dem Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, in dem er Auskunft gibt, wie nach Einschätzung seiner Behörde islamistische und rechtsextreme Bedrohungen einzuschätzen sind: “Juden sind das gemeinsame Feindbild”. (Das Interview führte ich gemeinsam mit meinem Kollegen Christian Böhme.)