Archive for the ‘wichtiges’ Category

neues von der sz

Dienstag, August 20th, 2013

Die Süddeutsche Zeitung hat es – wieder mal – fertig gebracht, beim Illustrieren einfacher Sachverhalte (diesmal Bahnchaos in Mainz, vor vier Wochen zwei Sachbuchneuerscheinungen) etwas herauszulassen, das offensichtlich tief in ihr schlummert. Eine kleine Story von mir in der Jüdischen Allgemeinen: Süddeutsche „vertauscht“ Auschwitz-Foto. Dazu nur paar Fragen: Gibt’s bei der SZ eigentlich keinen CvD? Oder gibt es ihn, aber er schaut nicht auf die Seiten, ehe sie in die Druckerei gehen? Werden in der Bildredaktion keine Credits der Bilder geführt? Oder gibt es keinen, der die lesen kann? Und hat im Hause SZ noch nie jemand die Gleisanlagen von Auschwitz gesehen? Und, letztlich, wer hält dieses Blatt eigentlich noch für eine Qualitätszeitung, für ein Leitmedium?

zeichnen!

Mittwoch, Juni 19th, 2013

Morgen endet die Zeichnungsfrist für die sog. Ghettorentenpetition. Ein letzter Aufruf in der Jüdischen Allgemeinen.

ghettorenten vorenthalten

Mittwoch, März 20th, 2013

Immer noch wird sogenannten Ghettoarbeitern, also Menschen, die in den NS-Ghettos Lohnarbeit geleistet haben, für die auch Sozialabgaben entrichtet wurden, ein großer Teil ihrer Rente vorenthalten. Nicht mal die vom Bundestag bereits 2002 beschlossene rückwirkende Auszahlung bis 1997 wird es auf absehbare Zeit geben; so haben sich CDU/CSU und FDP heute positioniert. Eine Recherche von mir in der Jüdischen AllgemeinenGhettorenten auf Eis gelegt

rente jetzt!

Donnerstag, Dezember 13th, 2012

Ende des Jahres 2012, über 67 Jahre nach der Befreiung der KZ, diskutieren deutsche Rentenexperten  und Politiker immer noch, ob und wie und wann den sogenannten Ghettoarbeitern ihr ihnen zustehendes Altersgeld ausgezahlt wird. Eine Geschichte von mir aus dem Bundestag: „Wir haben doch dafür gearbeitet“

einschnitt

Donnerstag, Juni 28th, 2012

Und noch der Hinweis auf diese Geschichte zum empörenden Kölner Beschneidungsurteil; der Artikel erschien am Dienstag online: Schnitt in die Religionsfreiheit. Aus aktuellem Anlass wurde er von meinen Kollegen in der Jüdischen Allgemeinen aktualisiert:  Verbotener Einschnitt.

never ending history

Donnerstag, Februar 2nd, 2012

Der Demjanjuk-Prozess, so war zu lesen, sei vermutlich das letzte NS-Verbrecher-Verfahren gewesen. Könnte sein – wenn die deutschen Behörden weiter die laufenden Ermittlungen in ähnlichen Fällen vor sich her schöben. Gegen zwei  ehemalige ukrainische Hilfspolizisten, John Ivan Kalymon (90) und Osyp Firishchak (91), die beide derzeit als freie Männer in den USA leben, denen dort aber bereits die Staatsbürgerschaft aberkannt wurde, könnte bereits schnell ein Hauptverfahren werden. Eine Recherche in der Jüdischen AllgemeinenDemjanjuk, Teil 2.

zwanzig prozent

Donnerstag, Januar 26th, 2012

Eine Expertenkommission hat dem Bundestag ihren Bericht übergeben. Befund: Mindestens ein Fünftel aller Deutschen ist latent antisemitisch. Ich war für die Jüdische Allgemeine bei der Präsentation des Berichts und habe mich umgehört: Die Antisemiten sind unter uns. Sehr lesenswert ist, wie mir scheint, auch die Einschätzung von Julius Schoeps: Normal feindlich.

last chance

Donnerstag, Dezember 15th, 2011

Das Urteil gegen John Demjanjuk im Mai 2011 hat auf eine Weise Rechtsgeschichte geschrieben, wie sie bislang noch kaum rezipiert wurde. Es zeigt nämlich, „dass man jemandem, der Wärter in einem Todeslager war, nicht mehr eine konkrete Tat mit einem konkreten Opfer nachweisen muss“, wie Efraim Zuroff, Direktor des Simon Wiesenthal Centers in Jerusalem, sagt. Also startet das Wiesenthal-Center eine neue Kampagne, um noch frei herumlaufenden NS-Verbrechern endlich auf die Spur zu kommen. Ein Artikel von mir dazu in der Jüdischen AllgemeinenDie allerletzte Chance

deutsche zustände (2)

Donnerstag, Dezember 15th, 2011

Das Forscherteam um Wilhelm Heitmeyer hat die Langzeitstudie „Deutsche Zustände“ abgeschlossen und die Ergebnisse präsentiert. Ein Kommentar von mir in der Jüdischen AllgemeinenHass liegt im Trend. Vor zwei Jahren hatte ich Heitmeyers Kollegen Andreas Zick dazu interviewt: „Stereotype sind fest verankert“

gefahr von rechts

Donnerstag, November 24th, 2011

Der Grünen-Politiker Jerzy Montag steht einer Liste, die bei der Thüringer Neonazi-Zelle gefunden wurde, die Bild-Zeitung nennt sie die „Todesliste“. Ich habe für die Jüdische Allgemeine mit Jerzy Montag über diese Bedrohung, über die Frage eines NPD-Verbots und seine Forderungen zum Verfassungsschutz gesprochen: „Kumpanei mit Rechts“